Kann schon sein, dass es so ist wie du sagst
Dass man es, quasi nicht sieht
Dass es einfach an einem vorbeiläuft
Weil auch wenn du es nicht siehst, du fühlst es ja, ja du nimmst, weißte?
Ich habe mich wahrscheinlich 1000 Mal abgeschossen – immer wieder Filmriss. Samstags.
Unter Tage würde ich gerne Atmen, im Dunkeln – ausruhen.
Dennoch reiße ich die Tage mit Arbeit ab, als wäre das Leben endlos
Komme nach Hause, mache Sport, Montag, Sonntag, Montag – endlose Zyklen
Das Komische ist, ich stelle mir nicht einmal die Sinnfrage
Das Innere, die Fähigkeit quasi, scheint immer schwerer zu werden
Nicht im Sinne von Schwierigkeit, sondern von Erfahrung
Ich fühle mich ganz oben, angekommen, bereit, elitär – ja, schon irgendwie
Aber ich bin müde, es reibt an mir, dass ich so müde bin
Und ich sehe so viele Dinge, so viele Tasks, doch nichts anderes, weisst du?
Eventuell nimmt man sich irgendwann die 12 Tage und reisst davon
Genau: reisst. 12(00) Tage.
Davon aber nicht, immer connected: Telefon, Roaming schreit aua, aw: und aw: und aw:
Ach und connected: das macht den Schlaf so leer. Vorverarbeiten würde ich das nennen
Ständig beschäftigt mit dem Druck. Es gibt kein „Eines Tages“, kein Ankommen, ach – wer weiss!
Ein weitere Runde, ein graues Haar mehr, jeden Tag hoch 2 – die Vision wächst mit, immer voraus
Und dennoch: immer weiter, weiter. Dafür sind wir hier
Immer weiter, kein Stop, kein Blick nach links – das Wort „brennen“ lässt sich in so viele Richtungen verforme(l)n!