Im vierten Jahr

Dort wo die Winde mich allein lassen
Dort findet mich die alte Hand
Bringt mich fort, vom Dämmerschlürfen
Redet mir mein stammeln schön

Aus keinem Jahr, ergibt sich Güte
Güte, mit diesen Händen
Vielgefasst, vergebens
Schlender ich gen was?

Gen Kind und Kegel?
Gen Koitus und Freiheit?
Gen Leben doch!
Gen Leben.

Doch es ist als wenn
Die Tage mich verdrängen
In meinem tauben Trommellauf
Stumm und dösig

Und alles reiht sich reibungslos
Aneinander, ohne Gefühl
Käseglockig, tick-tackend
Verlaufbandet

Und aus keiner Kante
Ergibt sich ein Atmen
Kein Stoß der Freiheit
Keine Wut, keine Sorge

So trimm ich mir den Tag zurecht
Im ständigen Wundwünschen
In aufgerafften Trommelschlägen
Irgendwie wollend, irgendwie wartend

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.