Es gibt ja nichts, was ich mitnehmen kann
In deiner Tiefe lass ich alles liegen
Ich krümme mich, ich lass mich biegen
Wundervoll freies Blut, Hungerfeuer, alles Bann
Es gibt ja nichts, was nicht schon war
In diesem Loch ist alles alt – so fern
Ich atme tief, in Rauch gestülpt, ein neuer Stern
Vollkommen verloren, frei – dem Tode nah
Es gibt ja nichts, was sich noch findet
In diesem Glas wird alles gleich verzollt
Und während Regen über mein Feuer rollt
Verbittert das schönste Blütenwasser – das Klare verschwindet
Es gibt ja nichts was ich noch tun kann
Nur immer wieder reflektieren, bereuen, weiterdrehen
Und während meine Worte Klarheit, Ruhe, Liebe sehen
Bricht Rhythmus, Flow und Wärme, der ganze Bann
Jedes Mal auf ewig, immer wieder, tückenvoll ehrlich
Und all das nüchtern freie Tagestaumeln – das träum ich